Sektion Thüringen
02. Oktober 2016
: Herbstausfahrt 2016

 


Am Sonntag, den 02.10.2016, an einem goldenen Herbsttag, strömten wir aus allen Himmelsrichtungen zu unserem Start- und Treffpunkt, nach Erfurt. Dort angekommen nahmen wir eine kleine Stärkung zu uns, um von hieraus unsere Herbstausfahrt zu beginnen. Das erste Etappenziel hieß:

Feengrotten in Saalfeld.
Ein Clubmitglied aus unmittelbarer Umgebung organisierte für uns eine Führung durch die Grotten und den Mittagstisch an den Feengrotten. Wie das Schicksal aber so spielt, kamen einige ungünstige Faktoren zusammen, so dass wir leider den Termin um 12 Uhr zur Führung verfehlten und der Besuch der Feengrotten leider nicht mehr durchführbar war.
"Die Feengrotten sind das ehemalige Alaunschieferbergwerk „Jeremias Glück“ und stehen seit 1993 als „Die farbenreichsten Schaugrotten der Welt“ im Guinness-Buch der Rekorde. Diese Bezeichnung geht auf den besonderen geologischen Hintergrund des Bergwerks zurück. Aufgrund des eisen- und mineralreichen Milieus sind viele verschiedene Farben anzutreffen, besonders bemerkenswert sind die weit über 100 Brauntöne."
Von Saalfeld aus führte uns die Fahrt durch das felsige und bewaldete Schwarzatal, bis zum zweiten Etappenziel:

Kloster Paulinzella.
Die Erkundung der Klosterruiene erfolgte auf eigene Faust. Die Kinder hatten natürlich nur den Spielplatz vor Augen und wir ein paar ruhige Augenblicke, um auf den Spuren der Vergangenheit zu wandeln.
"Das Kloster Paulinzella ist ein ehemaliges Benediktiner (innen) Kloster im Rottenbachtal . Die Ruine der Klosterkirche gehört zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken in Deutschland."
Nach einer kurzen Weiterfahrt erreichten wir das dritte Etappenziel:

Brauerei Schmitt.
Nein, diesmal gab es keinen Kaffee und keinen Kuchen, nein, auch keinen Espresso. Dafür gab es Limo, Bier, Bier, Bier, Bier und anderes Bier. Ich sehe die Buchstaben nicht mehr und andere Buchstaben vierfach! Oh, dass liegt bestimmt am vielen Bier.
"Schon im 17. Jahrhundert wird eine „Fuhrmannsschänke“ außerhalb des Ortes an einer alten Handelsstraße erwähnt. 1867 kam der Gasthof in den Besitz des Bierbrauers Ernst Heinrich Jacobi, der die Bierherstellung ausweitete. 1885 erwarb Richard Schmitt die Brauerei und brachte diese in den folgenden Jahren auf den neuesten technischen Stand, welcher bis heute weitgehend vorhanden ist. In der DDR wurde die Brauerei als Familienbetrieb weitergeführt. Bis 1974 war Oskar Schmitt der Inhaber, danach ging die Brauerei in den Besitz von Edith (Tochter Oskar Schmitts) und Fritz Obstfelder über. 1976 wurde dann die gesamte Brauerei unter Denkmalschutz gestellt. Der heutige Braumeister Uwe Obstfelder, der Sohn von Edith und Fritz Obstfelder, führt seit 1990 die Brauerei, welche als die kleinste produzierende Brauerei Thüringens gilt, weiter."

Glücklich und besoffen, nein, Alfa fährt man nicht besoffen, traten wir die Heimfahrt an.
Garage auf, Alfa rein und Winterschlaf.

Eure Sektion Thüringen


     
 
     
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