Pressemeldung Alfa Romeo 31.10.2006
     

Alfa Romeo News - Oktober 2006

     
· Alfa 8C Competizione: in Deutschland überwältigende Nachfrage
· Lacke: neue Farben für die Baureihen Alfa 147 und Alfa 159
· Fahrdynamik: neues Frontantriebs-Differential Q2
· Segeln: Maxiyacht „Alfa Romeo 2“ auch vor Triest nicht zu schlagen
     

Ein regelrechter Run hat auf den neuen Alfa 8C Competizione eingesetzt. Innerhalb von nur einer Woche meldeten sich mehr als 170 Automobil-Enthusiasten bei der deutschen Alfa Romeo-Zentrale in Frankfurt. Weltweit wird es nur 500 Exemplare dieses neuen Sportwagens geben. Der 8C Competizione wurde 2003 als Studie auf der IAA in Frankfurt erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. In diesem Jahr debütierte die nahezu unveränderte Serienversion im Rahmen der Mondial de l`Automobile in Paris.

Der von einem 332 kW (450 PS) starken Achtzylinder mit 4,7 Litern Hubraum angetriebene Zweisitzer vereint markentypische Werte wie „Technologie“ und „Emotion“ in der Form eines faszinierenden Sportwagens. Das Design der aus ultraleichtem Carbon bestehenden Karosserie entstand im Centro Stile Alfa Romeo unter der Leitung des deutschen Chefdesigners Wolfgang Egger. Sie zeichnet sich nicht nur durch sinnliche Linien aus, sondern auch durch aerodynamische Effizienz. Dank eines ausgeklügelten Unterbodens, der einen so genannten „Groundeffekt“ erzeugt, kommt der „Otto tschi“ ohne ausladende Spoiler aus und bietet dennoch – speziell bei hohen Tempi – ein stabiles Fahrverhalten und ermöglich extreme Kurvengeschwindigkeiten. Die steife Fahrzeugstruktur verstärkt zusätzlich das sportlich präzise Handling des neuen Boliden aus Mailand. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsgang-Schaltgetriebe, das in traditioneller Transaxle-Bauweise vor der angetriebenen Hinterachse sitzt und über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird.

 
 

Neue Farben für Alfa 147 und Alfa 159

Alfa Romeo bietet den Alfa 147 mit neuen Karosserie-Farben an. Das Spektrum umfasst nun neben den Pastelltönen Alfa Rot, Polar Weiß und Schwarz acht Metallic-Lackierungen: Ultramarin Blau, Montecarlo Blau, Rubin Rot, Argento Alfa, Stromboli Grau und Lipari Grau sowie Jarama Schwarz und Carbonio Schwarz. Der formschöne Alfa 159 ist ab sofort ebenfalls in elegantem Carbonio Schwarz Metallic erhältlich – eine Farbe, die bereits den Alfa Brera ziert und zusätzlich zur Lackierung Ozean Schwarz Metallic ins Programm aufgenommen wurde.

Mehr Fahrspaß, mehr Präzision: Frontantrieb-Sperrdifferenzial „Q2“

Innerhalb des ersten Quartals 2007 debütiert im 110 kW (150 PS) starken Alfa 147 1.9 JTDM das neu entwickelte Vorderachs-Sperrdifferenzial „Q2“. Das neue System wurde speziell für frontgetriebene Fahrzeuge konzipiert, um Traktion und Fahrdynamik weiter zu optimieren.

Prinzipiell basiert „Q2“ auf einem mechanischen Torsen-Differenzial mit einer Sperrwirkung von 25 Prozent unter Last (im Schubbetrieb: 30 Prozent). Das besonders sensibel ansprechende System greift die Vorteile des Frontantriebs gezielt auf, indem es kontinuierlich auf Fahrbahnbeschaffenheit und Fahrsituation reagiert und das Antriebsmoment dem entsprechend an die Vorderräder verteilt. So leitet es zum Beispiel beim Beschleunigen in Kurven die anstehende Kraft verstärkt dem kurvenäußeren Rad zu, das in diesem Augenblick aufgrund der dynamischen Gewichtsverteilung eine höhere Radlast aufweist als das entlastete Innenrad und damit mehr Traktion generieren kann. Effekt: Elektronische Fahrerassistenzsysteme wie die Antischlupfregulierung ASR oder die VDC (Vehicle Dynamic Control = ESP) greifen später ein, denn „Q2“ reduziert das Untersteuern, sorgt so für größere Fahrstabilität, ermöglicht höhere Kurvengeschwindigkeiten und steigert auf diese Weise das Fahrvergnügen und die Fahrzeugkontrolle.

Einen deutlichen Komfort- und Sicherheitsgewinn bietet das „Q2“-System auch auf Straßen mit unterschiedlichen Reibbeiwerten, zum Beispiel wenn die Räder der linken Fahrzeugseite auf trockenem Asphalt rollen, während die rechten einen nassen oder matschigen Untergrund vorfinden. Ohne Sperrdifferential könnte starkes Beschleunigen das Durchdrehen des schlechter greifenden Rades und deutliche Einflüsse auf die Lenkung auslösen. „Q2“ leitet das Antriebsmoment jedoch progressiv dem Vorderrad mit der besseren Haftreibung zu. Dies sorgt für einen stabileren Geradeauslauf und erleichtert auch das Anfahren auf Schnee und Eis.

Segeln: „Alfa Romeo 2“ gewinnt „Barcolana“-Regatta

Dritter Start, dritter Sieg – mit einem weiteren Erfolg der Maxiyacht „Alfa Romeo 2“ endete Anfang Oktober die sogenannte „Barcolana“ vor der Küste von Triest. Das Boot von Skipper und Schiffseigner Neville Crichton segelte dabei einem imposanten Starterfeld von nahezu 1.800 Teilnehmern davon und verwies mit der „Maxi Jena“ sowie der „Maximus Alike“ zwei seiner härtesten Konkurrenten auf die Plätze. Bereits an der ersten Wendeboje des zu bewältigenden 16-Meilen-Dreiecks lag die „Alfa Romeo 2“ vorn und verteidigte ihre Führung trotz abflauendem Wind. Crichton feierte mit seinem Boot bereits den 101. Regatta-Sieg. Zudem ist die „Alfa Romeo 2“ in der 38-jährigen Geschichte der „Barcolana“ die erste Maxiyacht, die bei drei Regatten ungeschlagen blieb.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Alfa Romeo
Frankfurt, im Oktober 2006