Alfa Romeo Aktuell


Alfa Romeo spielt bei der Oldtimer-Rallye Mille Miglia eine Hauptrolle




• Die zum 39. Mal durchgeführte Hommage an das laut Enzo Ferrari „schönsten Rennens der Welt“ führt die Teams über die traditionelle Strecke von Brescia nach Rom und zurück.
• Vier Klassiker aus der Sammlung von Alfa Romeo nehmen teil: ein Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport von 1928, ein Alfa Romeo 1900 Sport Spider und ein Alfa Romeo 2000 Sportiva aus dem Baujahr 1954 sowie ein Alfa Romeo 1900 Super Sprint von 1956.
• Die Raritäten aus der Heritage Kollektion werden von prominenten Crews gefahren, darunter Stellantis Chairman John Elkann und seine Frau Lavinia Borromeo.
• Als Ehrengäste der Mille Miglia sind die neuen High-Performance-Limousinen Alfa Romeo Giulia GTA und GTAm zu sehen, die technisch und konzeptionell von der legendären, von Autodelta entwickelten Alfa Romeo Giulia GTA von 1965 inspiriert sind.

Frankfurt, im Juni 2021

Am Mittwoch (16. Juni 2021) startet im norditalienischen Brescia die Mille Miglia. Die 39. Auflage der Oldtimer-Rallye folgt in mehreren Etappen erneut den Spuren des von 1927 bis 1957 durchgeführten Straßenrennens, von Enzo Ferrari zum „schönstes Rennen der Welt“ gekürt. Rund 400 der wertvollsten klassischen Rennfahrzeuge machen sich auf die rund 1.000 Meilen lange, mit roten Pfeilen ausgeschilderte Tour von Brescia nach Rom und zurück. Unterwegs passieren sie einige der eindrucksvollsten Orte Italiens. Wie immer zum Teil aus sportlichem Ehrgeiz für die Gleichmäßigkeitsprüfungen und zum Teil aus reiner Abenteuerlust starten auch 121 Teams in Oldtimern der Marken Alfa Romeo, Fiat und Lancia, die zu den unbestrittenen Ikonen des italienischen Motorsports zählen.

Die Marke Alfa Romeo ist darüber hinaus „Global Automotive Partner“ der Mille Miglia und schickt ein Team mit vier prestigeträchtigen Klassikern aus der eigenen Sammlung an den Start: einen Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport von 1928, einen Alfa Romeo 1900 Sport Spider und einen Alfa Romeo 2000 Sportiva von 1954 sowie einen Alfa Romeo 1900 Super Sprint des Baujahres 1956. Die vier Juwelen der Klassiker-Kollektion werden von prominenten Crews bewegt. So teilt sich Stellantis Chairman John Elkann mit seiner Frau Lavinia Borromeo das Cockpit des Alfa Romeo 1900 Super Sprint. Die mehrmaligen Mille-Miglia-Sieger Giovanni Moceri und Daniele Bonetti sind mit exakt dem Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport am Start, mit dem sie zuletzt 2019 gewannen. Komplettiert wird das Team von Alberto Vassallo und Giovanni Bianco von der digitalen Plattform Car & Vintage im Alfa Romeo 2000 Sportiva sowie von Roberto Giolito, Head of Heritage, der zusammen mit TV-Moderatorin Camila Raznovich im Alfa Romeo 1900 Sport Spider teilnimmt. Die vier außergewöhnlichen Klassiker, allesamt wahre Kunstwerke auf Rädern, gehören zur Heritage Kollektion, die Teil einer Organisation zur Bewahrung und Förderung des historischen Erbes der Marken Alfa Romeo, Fiat, Lancia und Abarth ist.

Der Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport mit der Karosserie von Farina gleicht dem Rennwagen, mit dem Giuseppe Campari und Beifahrer Giulio Ramponi 1928 die Mille Miglia gewannen. Das Fahrzeug aus dem Museo Storico Alfa Romeo in Arese fuhr 2005, 2007, 2008 und 2019 zum Sieg bei Neuauflage der Mille Miglia als Oldtimer-Rallye und gewann außerdem 2007 und 2008 die „1000 Millas Sport“ in Argentinien. Der sensationelle Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport wird von einem Reihensechszylinder mit 1.487 Kubikzentimetern Hubraum angetrieben, der bei 4.800 Touren 76 PS leistet und eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ermöglicht. Von 1928 bis 1929 wurden nur 31 Exemplare dieses Modells gebaut. Der Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport wird bei der Mille Miglia mit der Startnummer 37 von Giovanni Moceri gelenkt, einem ehemaligen italienischen Meister der Grandi Eventi ACI Sport und Gewinner der anspruchsvollsten Gleichmäßigkeitsrallyes für Oldtimer. Beifahrer ist Daniele Bonetti.

Stellantis Chairman John Elkann und seine Frau Lavinia Borromeo gehen mit der Startnummer 300 im bezaubernden Alfa Romeo 1900 Super Sprint (1956) an den Start. Das elegante Coupé mit Karosserie von Touring, eines der schönsten Gran-Turismo-Fahrzeuge des 20. Jahrhunderts, basiert auf dem Alfa Romeo 1900, der in den 1950er Jahren als „das Familienauto, das Rennen gewinnt“ beworben wurde. Das Coupé 1900 Super Sprint baut auf dem verkürzten Chassis der Limousine auf. Als Antrieb dient ein Zweiliter-Vierzylindermotor, der markentypisch mit doppelter Nockenwelle ausgerüstet ist. Seine 115 PS bei 5.500 Umdrehungen gestatten sportliche Fahrleistungen. Wie noch in den 1950er Jahren üblich, kauften die großen italienischen Designer fahrfertige Chassis bei Alfa Romeo und komplettierten sie mit selbst entworfenen und produzierten Karosserien. Das auf Basis des Alfa Romeo 1900 erfolgreichste Coupé stammte von der Mailänder Carrozzeria Touring, deren Version des Alfa Romeo 1900 Super Sprint bis heute als eines der ausgewogensten und schönsten Fahrzeugmodelle gilt, die jemals das Markenemblem von Alfa Romeo auf dem Kühlergrill trugen.

Nur zwei Mal wurde der Alfa Romeo 1900 Sport Spider produziert (1954). Der sehr seltene Rennspider hat ein auf dem Vierzylinder-Doppelnockenwellen-Motor des Alfa Romeo 1900 basierendes Triebwerk unter der Haube. Ausgerüstet mit einem Trockensumpf-Ölkreislauf, leistet der Motor 138 PS und beschleunigt den Rennspider auf bis zu 220 km/h. Dieses für die Zeit beeindruckende Tempo ist zum Teil auf das sehr geringe Fahrzeuggewicht von 880 Kilogramm, zum Teil aber auch auf die effiziente Aerodynamik und das für die Zeit fortschrittliche Fünfgang-Getriebe zurückzuführen. Für eine gute Straßenlage sorgt die Hinterachse nach dem DeDion-Prinzip. Die Karosserie des Alfa Romeo 1900 Sport Spider zeichnete der innovative Designer Franco Scaglione für die Carrozzeria Bertone. Dieses außergewöhnliche Auto nimmt an der Mille Miglia mit der Startnummer 1000 außer Konkurrenz teil. Am Lenkrad sitzt Roberto Giolito, Head of Heritage, Beifahrerin ist die italienische TV-Moderatorin Camila Raznovich.

Ebenfalls zum offiziellen Alfa Romeo Aufgebot bei der Mille Miglia 2021 zählt der metallisch-grau lackierte Alfa Romeo 2000 Sportiva (1954), der mit der Startnummer 301 unterwegs ist. Das Cockpit teilen sich Alberto Vassallo und Giovanni Bianco. Auch dieses Coupé ist sehr selten – weltweit existieren nur zwei Exemplare. Der Alfa Romeo 2000 Sportiva, der als Schwestermodell des Alfa Romeo 1900 Sport Spider angesehen werden kann, stammt aus dem Jahr 1954. Die Entwickler von Alfa Romeo verfolgten mit diesem Fahrzeug das Ziel, ein Hochleistungsauto in limitierter Auflage zu produzieren, das sowohl auf der Straße gefahren als auch im Rennsport eingesetzt werden konnte. Auch sein Zweiliter-Vierzylinder ist vom Motor des Alfa Romeo 1900 abgeleitet. Mit doppelter Nockenwelle leistet er 138 PS bei 6.500 Touren, genug für eine zeitgemäß sehr hohe Geschwindigkeit von 220 km/h. Der Alfa Romeo 2000 Sportiva verfügt ebenfalls über ein Fünfgang-Getriebe, DeDion-Hinterradaufhängung und Aluminium-Karosserie. Die schlanke und elegante Linienführung verrät die Handschrift von Bertone-Designer Franco Scaglione, der auch die Alfa Romeo Modelle Giulietta Sprint, Giulietta Super Sport und Tipo 33 Stradale entwarf. In der Tat ähnelt die Linienführung von Heckscheibe, Fahrzeugheck und Kofferraum der späteren Alfa Romeo Giulietta Sprint, wenn auch in anderen Proportionen. In den Punkten Fahrverhalten und Fahrleistungen setzte der Alfa Romeo 2000 Sportiva Maßstäbe in seiner Klasse, die Fahrt mit dem sportlichen Oldtimer ist auch heute noch ein großes Vergnügen. Das liegt auch an der DeDion-Hinterachse, die aus dem Rennsport stammte und von Alfa Romeo auch in Serienfahrzeugen eingesetzt wurde, beispielsweise ab 1972 in der Alfetta.

Abgesehen von ihrem historischen Wert, stellt die Mille Miglia auch eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft dar. Ihr diesjähriges Motto „Crossing the Future“ feiert die technologischen Innovationen des Automobils und spiegelt einen der grundlegenden Werte der Oldtimer-Veranstaltung wider. Darüber hinaus ist die Teilnahme von Alfa Romeo an der Mille Miglia Bestandteil der Feierlichkeiten zum 111. Geburtstag der Marke, der am 24. Juni 2021 ansteht.

Neben einiger seiner schönsten Oldtimer präsentiert Alfa Romeo im Rahmen der Mille Miglia auch aktuelle Modelle, die den Konvoi als offizielle Fahrzeuge der Organisation begleiten. Zu ihnen zählt der Alfa Romeo Stelvio, das erste SUV in der über hundertjährigen Geschichte der Marke. Teil dieser Fahrzeugflotte ist auch die Alfa Romeo Giulia, die Sportlimousine, die funktionale und dynamische Schönheit mit hoher Leistung verbindet. Dreißig Alfa Romeo Giulia und Alfa Romeo Stelvio setzt die Organisation der Mille Miglia ein, darunter auch jeweils eine Quadrifoglio-Variante.

Im Mittelpunkt der Präsentation stehen die brandneuen Modelle Alfa Romeo Giulia GTA und Alfa Romeo Giulia GTAm. Beide orientieren sich technisch und konzeptionell an der Alfa Romeo Giulia GTA von 1965. Die Modellbezeichnung des seinerzeit von Autodelta entwickelten und im Rennsport weltweit erfolgreichen Coupés steht für „Gran Turismo Allegerita“, also eine erleichterte Variante der Giulia Sprint GT. Mit der aktuellen Hochleistungslimousine Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm kehrt diese Legende nun auf die Straße zurück. Abgeleitet von der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio, werden beide neuen Modelle vom auf 397 kW (540 PS) leistungsgesteigerten Bi-Turbo-Benziner angetrieben, der 2,9 Liter Hubraum auf sechs Zylinder verteilt. Durch die umfassende Verwendung von ultraleichten Materialien wird ein im Fahrzeugsegment vorbildliches Leistungsgewicht erreicht. Darüber hinaus bieten Alfa Romeo Giulia GTA und GTAm spezifische technologische Lösungen in den Punkten Aerodynamik und Fahrwerk.

Verbrauchswerte
Alfa Romeo Giulia GTA/GTAm
2.9 V6 Bi-Turbo 397 kW (540 PS) AT8 10,8 l/100 km* 244 g/km*
*Kraftstoffverbrauch kombiniert (l/100 km) und CO2-Emission kombiniert (g/km) nach WLTP. Für dieses Modell stehen keine offiziellen NEFZ-Werte zur Verfügung, da es entsprechend der europäischen Verordnungen ausschließlich nach WLTP homologiert worden ist. Das realitätsnähere Prüfverfahren WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) hat das Prüfverfahren unter Bezugnahme auf den NEFZ (Neuer europäischer Fahrzyklus) ersetzt und wird auch zur Ermittlung der KFZ-Steuer herangezogen.


Kontakt:
Anne Wollek
Tel: +49 69 66988-450
E-Mail: anne.wollek@stellantis.com


 





 




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